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Die Jahre nach dem ersten Weltkrieg waren geprägt von viel Lebenslust. Überall wurden Partys gefeiert und das Leben wurde genossen, wo es ging.
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Verkleidungen im Stil der 20er und 30er Jahre

Wer an Glamour, Spaß und ausgelassene Partys denkt, der denkt nicht nur an Hollywood und seine Promipartys. Denn es gab eine Zeit, in der die Menschen so voller Glück, Aufstiegswillen und Feierlaune waren, dass es kaum jemanden gab, der sich dem Sog der Zerstreuung entziehen konnte. Es war eine Zeit, in der die Dinge sich vom Schlechten wieder ins Gute wendeten und die Menschen Hoffnung, Freude und Zustimmung erfuhren.
Die Rede ist von den 20er Jahren, häufig auch als die „Goldenen Zwanziger“ bezeichnet, als die Wirtschaft nach dem Elend des ersten Weltkriegs endlich wieder boomte und die Menschen wieder Wohlstand und Vergnügen erfahren konnten. Sie ließen die düsteren Zeiten hinter sich und genossen den Erfolg am Arbeitsplatz, den plötzlichen Reichtum und den damit verbundenen Lebensstil.
Plötzlich musste nicht mehr jede Münze gezählt werden. Die Existenz stand nicht mehr permanent auf dem Spiel. So ließen es sich die Leute in den USA und auch in Deutschland nicht nehmen, ausgelassene und äußerst wilde Partys zu feiern. Es ging darum, alle Sorgen zu vergessen und sich vor den anderen Leuten glamourös und sorglos zu präsentieren. Besonders die Damenwelt blühte in den 20er Jahren auf. Nach dem Krieg eroberte sie neue Berufsfelder und gewann dadurch ein Stück Anerkennung. Auf einmal waren Frauen mehr, als nur eine Haus- oder Ehefrau. Gerade in der jungen Generation sorgte das für Begeisterung. Die Frauen traten selbstbewusster auf und versprühten eine unglaubliche Energie und Lebensfreude.
Doch nicht nur in der Gesellschaft wurden die Strukturen gelockert. Auch die Kunst veränderte sich.
Künstler wie Max Beckmann und Otto Dix wichen von den starren Formen ab und erschufen Werke, die man zuvor nie hätte veröffentlichen können. Gezeigt wurden wilde Partys, Verschwendung und sogar Prostituierte, was wenig vorher noch als Skandal gegolten hätte.
Es war offensichtlich, dass sich das gesamte Lebensgefühl der Menschen in den 20er Jahren verändert hatte. Alle wollten den Krieg vergessen und wieder Freude verspüren, ohne sich über irgendetwas sorgen zu müssen. Bei den vielen Partys, die anlässlich dieser Stimmung gefeiert wurden, trugen die Frauen besondere Outfits. Sehr beliebt waren Fransenkleider, die beim Tanzen, wie etwa dem Charleston, tolle Bewegungseffekte erzeugten sowie Perlenketten, die den Reichtum direkt präsentierten. Viel Schmuck war ein absolutes Muss. So wurden glitzernde Stirnbänder getragen, die mit langen Federn verziert waren. Um noch mehr aufzufallen legten sich viele Damen eine Federboa um die Schultern, die elegant und mondän aussah und beim Tanzen toll mitschwang. Um die Mondänität noch mehr zu unterstreichen rauchten viele Frauen die endlos wirkenden Zigaretten, die mehr Accessoire als Genussmittel waren.
Wenn Sie auf der nächsten Fete auch die Energie, den Spaß und den Glamour der 20er Jahre versprühen möchten, sind Sie in einem Fransenkleid und typischem 20er Jahre Kopfschmuck der absolute Garant für gute Stimmung! Begeben Sie sich zurück in einer Zeit, in der Spaß und die Lust am Leben im Vordergrund standen und niemand auch nur daran dachte, je wieder etwas anderes als Ausgelassenheit zu empfinden.